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Bunt bemalte Boote schaukeln im Hafen dieses Fischerortes an der Nordwestspitze der Insel. Die dunkle Bucht verfügt über einen gewissen düsteren Charme. In vorhispanischer Zeit war hier ein bedeutender Hafen ; einige
Höhlenwohnungen haben sich erhalten, die nun als Bootshäuser und Restaurants genutzt werden. Für ein paar leckere Sardinen sollte man in der Terraza del Ancla einkehren.
Das Fischrestaurant auf der Promenade erinnert in seiner Atmosphäre an die “chiringuitos”, die Strandhütten, in denen früher in jedem spanischen Fischerdorf die frisch angelandeten Sardinen zubereitet wurden. Man
isst auf Plastiktischen, ist schutzlos dem Wind ausgesetzt, aber der Blick über den Hafen und die bunten Fischerboote entschädigt für die Unannehmlichkeiten. Fragen SIe den Kellner nach dem Fisch des Tages, der
einfach nur gegrillt und mit viel Knoblauch und Kräutern auf den Tisch kommt.
Sehenswert ist auch das Terrassenrestaurant “La Fragata”, ein sehr großes und teueres Restaurant, das um ein altes Schiff herumgebaut wurde, der Grill befindet sich im Schornstein, die Küche im Maschinenraum, die Bar
rings um den Rumpf.
Die ruhige Bucht von Sardina bietet ideale Bedingungen und sanfte Einstiege über Treppen auch für unerfahrene Taucher.
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